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| 16. Dezember 2008, 22:11
im saloon trinke ich, auf der theke tanzend, tequila, waehrend ein finsterer ganove mit zwei pistolen am guertel stuehle auf dem piano zerschmettert. im letzten moment rette ich mich durch die schwingtueren, springe auf den ruecken eines pferdes und galoppiere mit sombrero auf wehendem haar zwischen kakteen in den sonnenuntergang der praerie. (weiter)
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| 12. November 2008, 17:12
juhu!! nach 8 tagen habe ich den fehler gefunden und konnte heute endlich fotos hochladen! viel spass beim ansehen, in den alben gibts wie immer mehr und kommentare :o)
nach ueber vier monaten reisen und immer (mehr oder weniger) unterwegs sein, habe ich festgestellt, dass ein halbes jahr reisen fuer mich vielleicht doch ein bisschen zu viel ist. noch immer geniesse ich diese wahnsinnige zeit, diesen kontinent, die menschen, die landschaft, alles, was mir begegnet. aber ich merke, dass ich einfach voll bin. so viele unglaubliche eindruecke, jeden tag neue geischter, geschichten, bilder. das fuehrt dazu, dass ich nicht mehr viel neues aufnehmen kann, dass ich eine pause brauche. aber wie das leben so spielt, tauchte in genau dem augenblick, in dem ich das realisiert hatte, die moeglichkeit fuer eine wunderbare pause auf.
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| 27. Oktober 2008, 21:16
um von einem ort in den naechsten zu kommen, faehrt mein bus wieder durch die berge. genau wie in bolivien oder peru. aber hier ist alles viel gruener. das mag daran liegen, dass mittlerweile fruehling geworden ist, bzw. hier, naeher am aequator die regenzeit beginnt.
am strassenrand sehe ich hahnenfuss und klee und loewenzahn und raps. und die graeser und baeume kommen mir auch bekannt vor. mit seinen wolkenverhangenen gipfeln, den schwarzweissen kuehen und vereinzelten huetten und haeuschen erinnern mich die andern hier fast ein bisschen an die alpen.
nur die verkaeufer, die bei jedem stopp in den bus steigen, um suesskartoffelchips, kokosnuesse, obstsalat mit mango und papaya oder bunte getraenke in plastiktueten zu verkaufen und natuerlich auch der entnervende ballerfilm, der zur unterhaltung laeuft, lassen mich nicht vergessen, dass ich in ECUADOR bin. (weiter)
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| 16. Oktober 2008, 20:57
Nicht ganz drei wochen bin ich jetzt in peru. ich habe festgestellt, dass dieses land zwar wundervolle menschen und landschaften hat, aber sonst nicht so ganz mein fall ist und ich es schneller als geplant verlassen werde, um mich auf den weg nach ecuador zu machen.
Meine zeit in peru war schoen, wenn ich auch die meiste zeit das gefuehl hatte, mich in einem land aufzuhalten, dass absolut auf die massen der touristen ausgerichtet ist, die hierher kommen.
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| 01. Oktober 2008, 19:04
ich habe es nach so vielen wochen (acht? neun?) tatsaechlich geschafft, mich immer weiter in richtung der peruanischen grenze zu bewegen und sie letztendlich sogar zu ueberqueren. ich war mir ja zwischendurch schon nicht mehr sicher, ob ich das wunderschoene bolivien jemals wieder verlassen wuerde....
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| 24. September 2008, 22:27
Die Zeit verfliegt!!! es ist, von dem kurzen beruhigungsbericht mal abgesehen, lang genug her, dass ich euch geschrieben habe.
Die letzten neuigkeiten waren ja, dass ich in sucre festsass. Und daran hat sich dann auch die naechsten wochen nichts geaendert.
ich habe angefangen in einem waisenheim zu arbeiten und frueher abgebrochen als ich wollte, habe insgesamt in vier hostels und 11 zimmern geschlafen, wundervolle menschen kennengelernt, viel bolivianisches essen gegessen, ein israelisches kartenspiel gelernt (ernsthafte konkurrenz fuers “ficken”, liebe muensteraner!) und es erst nach vier wochen geschafft, mir auch mal die umgebung von sucre anzusehen. Und jetzt das ganze mal etwas ausfuerhlicher.
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| 16. September 2008, 01:45
meine lieben, hier eine kurze nachricht darueber, dass es mir gut geht!
mittlerweile scheint die politische situation in bolivien ja auch den rest der welt zu interessieren. das freut mich einerseits natuerlich, weil ich es unglaublich finde, wie man ueber bestimmte dinge am anderen ende der welt einfach hinwegsieht. andererseits fuehrt das aber auch dazu, dass ihr euch vielleicht sorgen macht.
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| 26. August 2008, 00:00
ich habe zeit. ich sitze wegen strassenblockaden seit zwei tagen und voraussichtlich noch bis montag in sucre fest. das bedeutet, dass ich zeit habe, euch auf den neuesten stand zu bringen und viele fotos hochzuladen! schoen fuer euch und auch nicht so schlimm fuer mich, sucre ist naemlich wirklich ein bezaubernder ort. also los gehts! meine letzten etappen nach dem pantanal: campo grande (brasilien), corumbá, santa cruz (bolivien), samaipata und jetzt eben sucre.
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| 17. August 2008, 01:35
hier die lange version ueber das, was ich in den letzten wochen erlebt habe. geschrieben groesstenteils in der haengematte 
So habe ich mir das leben in suedamerika vorgestellt! Nicht nur so, aber auch. Es ist 14 uhr, ich liege in einer haengematte unter einem palmendach, die fuesse im sand. 
Wenn ich nach links gucke, sehe ich eine brasilianische familia in der offenen kueche arbeiten, hoere geschirrklappern und ein unverstaendliches portugiesisches geplapper.
Wenn ich nach rechts schaue, sehe ich einen….aeh…adler?, der ueber die wiese spaziert. Noch welter rechts sehe ich, ausser noch mehr haengematten, einen fluss. Ich bin nicht wirklich im dschungel hier, eher…sumpfgebiet, busch vielleicht. Ich kann es nur schwer beschreiben. Sehr viel gruen und sehr viel wasser. Aber kein richtiger wald. Zumindest nicht ueberall. Und es ist warm. Rock und top sind mehr als genug. Herrlich! Endlich! Ich bin in brasilien!!!
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| 14. August 2008, 15:00
nur eine kurze nachricht (das schreib ich irgendwie auch jedesmal....), dass ich immer noch lebe (whooohooooo i`m still alive), es mir gut geht und dass ich meine reise mehr als je zuvor geniesse! die letzten zwei wochen beinhalteten die absoluten highlights meiner bisherigen reise. nach rosario bin ich nach cordoba gefahren, wo ich endlich wieder viel kontakt zu anderen menschen hatte, von da aus nach iguazu, zu den wasserfaellen. die sind wirklich das kraftvollste, was ich in meinem ganzen leben gesehen habe! von da aus dann weiter nach brasilien, ins pantanal. vier tage und drei naechte in der absoluten natur, umgeben nur von busch, wiesen, krokodilen, piranhas, aras.....und einer millionen anderer tiere, schlafen in der haengematte, nur kaltes wasser.........
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